Impfempfehlungen
Gut geschützt durch Impfungen
Unsere Impfempfehlungen
Grippe, Pneumokokken, RSV und COVID-19: Erfahren Sie, für wen die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfiehlt. Wir beraten Sie individuell anhand Ihres Alters, Ihrer Vorerkrankungen und Ihres Impfpasses.
Stand: Oktober 2026 · Informationen nach den aktuellen STIKO-Empfehlungen

Grippe (Influenza)
Die STIKO empfiehlt eine jährliche Impfung im Herbst bzw. Winter insbesondere für:
- alle Personen ab 60 Jahren,
- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei bestimmten Grunderkrankungen bereits ab dem ersten),
- Personen mit chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche,
- Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit erhöhtem beruflichen Risiko.
Ab 60 Jahren sind bevorzugt die von der STIKO empfohlenen altersangepassten Impfstoffe vorgesehen.
Pneumokokken
Für alle Personen ab 60 Jahren wird eine Pneumokokken-Impfung empfohlen. Eine Impfempfehlung kann auch schon früher bestehen, beispielsweise bei bestimmten chronischen Erkrankungen oder einer Immunschwäche.
Für bislang ungeimpfte Erwachsene ist in der Regel eine einmalige Impfung mit dem 20-valenten Konjugatimpfstoff (PCV20) vorgesehen. Nach früheren Pneumokokken-Impfungen richtet sich das weitere Vorgehen nach dem bisherigen Impfschema.
RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)
Die STIKO empfiehlt die einmalige RSV-Impfung:
- als Standardimpfung für alle Personen ab 75 Jahren,
- für 60- bis 74-Jährige mit bestimmten schweren Grunderkrankungen oder bei Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung.
Die Impfung erfolgt möglichst im Spätsommer oder Herbst vor Beginn der RSV-Saison. Eine jährliche Wiederholung wird derzeit nicht generell empfohlen.
COVID-19
Seit der Aktualisierung im Juli 2026 empfiehlt die STIKO eine jährliche COVID-19-Impfung ab 75 Jahren, bevorzugt im Spätsommer oder Frühherbst.
Eine jährliche Impfung wird außerdem für bestimmte weitere Gruppen empfohlen, unter anderem:
- Menschen ab sechs Monaten mit Grunderkrankungen, die das Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs erhöhen,
- Bewohnende von Pflegeeinrichtungen und bestimmte weitere besonders gefährdete betreute Personen,
- Personal in Pflegeeinrichtungen mit direktem Bewohnerkontakt und medizinisches Personal mit erhöhtem beruflichen Risiko bzw. Kontakt zu besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten,
- enge Kontaktpersonen von Menschen, bei denen keine schützende Immunantwort auf die Impfung zu erwarten ist,
- Schwangere mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko aufgrund von Grunderkrankungen oder Schwangerschaftskomplikationen, in der Regel ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.
Wichtig: Für gesunde Menschen unter 75 Jahren besteht keine generelle Empfehlung zur jährlichen COVID-19-Auffrischimpfung mehr. Bei bestimmten Risikopersonen kann eine SARS-CoV-2-Infektion im selben Jahr die Auffrischimpfung ersetzen; das wird individuell beurteilt.
Wir prüfen gemeinsam, ob für Sie eine Auffrischimpfung sinnvoll ist.
Impfstatus prüfen lassen
Bringen Sie zu Ihrem Termin bitte Ihren Impfpass mit. So können wir prüfen, welche Impfungen empfohlen werden und welche bereits dokumentiert sind.
Weitere Informationen
Grundlage sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (RKI). Die persönliche Impfentscheidung erfolgt nach ärztlicher Beratung.